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Dr. Barbara Wiedemann: „aus dieser Schicksalsrichtung“ - Paul Celans Selbstverständnis als Jude im Spiegel seiner Briefe

Buchvorstellung / Vortrag zum Holocaust-Gedenktag
Dr. Barbara Wiedemann: „aus dieser Schicksalsrichtung“ - Paul Celans Selbstverständnis als Jude im Spiegel seiner Briefe

© Wolfgang Oschatz/Suhrkamp Verlag

Wann 21.01.2020
von 19:30 bis 21:00
Wo Großes Studio
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Das jüdische Selbstverständnis des in Czernowitz geborenen, seit 1948 in Frankreich lebenden Dichters deutscher Sprache Paul Celan (1920-1970) macht im Laufe seines Lebens eine deutliche Entwicklung durch. Wie ein roter Faden ziehen sich Äußerungen zum Jude-Sein durch die zum Jubiläums- und Gedenkjahr erschienene großzügige Briefauswahl „etwas ganz und gar Persönliches. Briefe 1934-1970“, herausgegeben und kommentiert von Barbara Wiedemann (Dezember 2019, Suhrkamp-Verlag). Dabei wird deutlich, dass sich die Veränderungen nicht im luftleeren Raum vollziehen, sondern vielmehr von außen angestoßen werden, und zwar an bestimmten Wendepunkten im Verhältnis von Juden und Nichtjuden in Westdeutschland und Frankreich. Der ganze Lebensweg des Dichters in seiner Zeit kann unter diesem Aspekt anschaulich gemacht werden.

Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €

Kartenvorverkauf und -reservierung:  Musikbibliothek, Telefon 07121 303-2847

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